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AUSFAHRTEN 2009 |
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23.01.12 |
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Bericht über die JDOST - Schlussfahrt v. 11.10.2009 Also als neuer Teilnehmer an den JDOST Veranstaltungen habe ich mich - leichtsinniger Weise - bereit erklärt den Bericht über die Schlussfahrt des JDOST vom 11/10/2009 zu verfassen. Als weder geübter Ghostwriter noch großer Liebhaber von langen Berichten, und noch dazu noch wenig Kenner der anderen Mitglieder noch Teilnehmer möge man mir die Fehler oder nicht ganz korrekten Darstellungen bereits vorab verzeihen. Also, vorweg, ich habe diese Ausfahrt wirklich genossen, mit meinem Jaguar E Type 4,2 Coupe Bj.1969 da diese ohne Stress, Zwang und sonstige zwingende Vorgaben wie bei den Oldtimer Rallyes abgelaufen ist, und ich auch als neuer Teilnehmer gut aufgenommen wurde. Dafür einmal wirklich herzlichen Dank allen vorab. Losgegangen ist es beim Jackpot Casino in Kottingbrunn, wo wir mit einem tollen Frühstücksbuffet empfangen wurden, und daher gut gestärkt, und nach einigen Kaffees auch munter losfahren konnten. Laut meiner Zählung waren am Start 7 Fahrzeuge, die sich bei erfreulich gutem Wetter gemäß der perfekten Wegbeschreibung, und dank der soliden Vorfahrt eines roten 12 Zylinder E Type, in Bewegung gesetzt haben. Das erste Ziel war die Besichtigung der "Oldtimersammlung" des Herrn Müller in Pressbaum. Hier habe ich meine ersten journalistischen Probleme ,unter welchem Titel man diese Sammlung einreihen soll, und ob man mehr in Richtung Green Peace ansetzt oder in Richtung Oldtimer von Wert. Green Peace hätte jedenfalls eine wahre Freude an dem Standort - wo das Grün überwiegt - der Oldtimerfreund sieht das aber sicher mit anderen Augen - welche teilweise wirklich tollen Sammlerstücke in der Green Peace Oase vor sich hin gammeln. Tatsache ist, dass dort schon Werte sind die einer entsprechenden Unterbringung mehr als nur Wert sind. In meiner Zeit als Hobby Oldtimerfreund der bereits weltweit einige Sammlungen gesehen hat - jedenfalls ein Erlebnis mehr. Es zeigt aber auch dass wertvolle Objekte quasi alle Witterungen aushalten können - oder müssen. Weiter ging es dann zum Mittagessen - begleitet von Herrn Müller in einem Vorkriegs - Alvis, und Gerhard mit dem XK 150 Coupé, ein wirklich bestens ausgesuchter Platz zum Schlemmern. Auf engstem Raum - leider bei etwas Wind und Wetter im Freien - Küche auf Haubenniveau. Der Schweinsbraten - so etwas habe ich schon lange nicht gesehen - einfach toll, der Gehrer mit seinem neuen Lokal am Bisamberg muss sich da schon anstrengen um da Paroli zu bieten. Weiter - mit etwas vollem Magen und gut gestärkt dann nach Weissenbach ins Heimatmuseum. Empfangen vom Museumsleiter wie ein Staatsbesuch - mit Sonderführung und entsprechenden Kommentaren "Gegend bist Du großer Söhne und Firmen", ein interessanter und auch sehr Heimatverbundener Einblick in die Geschichte dieser Gegend. Schlussendlich Abfahrt dann zum Abschluss der Ausfahrt zum Forellenheurigen am Traubenweg in Kottingbrunn - die Fahrt dorthin auf wirklich schönen Strassen die zum Gleiten einladen - aber auch manchmal den stärkeren Druck auf das Gaspedal provoziert haben. Jedenfalls eine wirklich sehr schön ausgesuchte Rundfahrt, den Organisatoren ein herzliches Dankeschön dafür. Ausklang eben beim Heurigen - da kann ich leider nicht viel berichten da ich mich frühzeitig verabschieden musste - na ja das Benzingeld für den E Type muss ja auch verdient werden. Liebe Grüsse Hier ein paar Bilder/Eindrücke der JDOST-Schlussfahrt 2009 Zum Vergrössern einfach auf die Bilder klicken! --------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bericht von Claudia S. für den JDOST von der 1.JDOST - Zwei Länderausfahrt v. 21. - 23.08.2009 Für die erste JDOST-Zwei-Länderausfahrt (Berchtesgadener Land und Salzkammergut) meldeten sich 6 Teilnehmer (eigentlich Teams) an, die da waren: Hobrücker Christian & Mama Hobrücker mit dem Jaguar XJ 4,2 Schöbel Wolfgang & Alice & Raphael (der jüngste Teilnehmer) mit dem Daimler XJ 81 Schwoiser Karl & Claudia mit dem Daimler XJ 2,8 Schwarz Walter & Regina mit dem Jaguar XJC 4,2 Müller Harry & Gitti mit dem Jaguar XJC 4,2 Fischer Herwig & Elisabeth mit dem Jaguar MK II Bereits am 21.8.09 trafen die ersten Teilnehmer (Team Hobrücker, Team Schwarz, Team Schwoiser und Team Schöbel) im Gasthof Kohlhiasl in Schönau am Königssee (Deutschland) ein. Der Gasthof verfügt über einen typisch bayrischen Biergarten, in welchem einige von uns den Abend bei einigen Bieren und bayrischen Schmankerln genossen, bis es dann doch sogar dem Wirt zu lange wurde, und wir uns in die Zimmer zurückzogen. Am nächsten Morgen beim Frühstück vervollständigte sich die Runde, Team Müller und Team Fischer traf ein. Zu unserer Überraschung kamen Herwig und Theresia Fischer nicht wie geplant mit dem MK II sondern mit dem Jaguar X 308, was der Ausfahrt seinen besonderen Reiz gab, irgendwie gab die Flotte ein tolles Bild – eben eine XJ-Family on Tour. Nach dem Frühstück trafen wir uns am Parkplatz vor dem Gasthof zur Routenbesprechung, Christian (Organisator für den 1. Tag) und auch Wolfgang informierten uns über die geplanten Strecken mit ihren Tücken und Eigenheiten. Um 9.30 starteten wir zur ersten Etappe nach Ettenberg. Christian führte die XJ-Family durch enge, verschwungene und teils steile Gassen, vorbei an typisch bayrischen Häusern, durch Wälder auf einen Berg, entlang Wiesen und vorbei an grasenden Kühen, also ein wunderbares Spektrum an ländlichen Eindrücken, gleich zu Beginn, und das ganze bei Regen – eigentlich klassisches britisches Wetter für britische Fahrzeuge – besser geht´s nicht! Angekommen am Ettenberg besichtigten wir eine kleine Kapelle, in welcher gleich neben der Orgel der heilige Christophorus in Form einer beachtlichen 4,30m hohen Statue (übrigens eine südtiroler Arbeit aus dem 17. Jahrhundert) auf uns herunterblickte. Christophorus, bekannterweise der Patron der Autofahrer wurde von uns gleich ins Gebet genommen doch auf uns zu achten und uns, sowie unsere Fahrzeuge zu beschützen. Als wir die Kapelle verließen, konnten wir nur den Ausblick vom Ettenberg erahnen, denn die Wolkendecke versperrte uns die Sicht, dies erschütterte uns jedoch in keinster Weise, und wir fuhren weiter. Die 2. Etappe des Tages führte uns über eine sehr enge Schotterstraße durch bergigen Wald in Richtung Österreich zum Salzburger Freilichtmuseum in Grossgmain. Auf dieser Strecke kam es zu einem außerplanmäßigen Zwischenstopp. Mitten im Wald auf der besagten Schotterstraße, waren fleißige Arbeiter daran einen Baum umzuschneiden. Spannend, kein Vor und kein Zurück möglich, es blieb uns also nichts anderes übrig, als abzuwarten bis die Arbeiter uns den Weg frei machten. Der Stopp dauerte jedoch nicht sehr lange, reichte für einige Fotos und wir konnten die Fahrt fortsetzen. Im Freilichtmuseum angekommen, konnten wir einige der doch beeindruckenden Sammlung an alten Bauernhäusern besichtigen und uns über die ländliche Kultur informieren. Andere wiederum führten im historischen Salettl bei einem Getränk Benzingespräche. Der Regen nahm zu, somit störte es uns eigentlich nicht, dass wir zum vereinbarten Zeitpunkt wieder in unsere Fahrzeuge stiegen und unsere Fahrt wieder aufnahmen, um über Grossgmain wieder zurück in den Freistaat Bayern zu fahren, da dort am Thumsee für uns ein Tisch zum Mittagessen reserviert war. Wir führten interessante Gespräche und stärkten uns mit typisch bayrischen Gerichten für die nächste Etappe. Wieder über geschwungene enge Straßen (diesmal mit Gegenverkehr – spannend wenn die Straße nur so breit ist wie ein Auto) durch Wälder vorbei an dem (so wie wir) Regen trotzenden Kühen fuhren wir zum Hintersee und einmal rundherum. Das XJ-Band, oder besser die XJ-Family schlängelte sich bei noch immer wahrlich herbstlichem Wetter durch das Berchtesgadener Land, durch Wälder entlang an Felswänden, durch malerische typische bayrische Orte mit wunderschönen Häusern über Berge und durch Täler nach Königsee. Am Nachmittag in bzw. beim Königssee angekommen beschlossen wir, da das Wetter scheinbar keine Lust hatte sich zu bessern, die geplante Tour über die Rossfeldhöhenringstraße zu streichen und wieder zurück nach Schönau zu fahren um den Tag im Gasthof Kohlhiasl ausklingen zu lassen. Auf dem Weg zurück kam es zu einer kurzen Unterbrechung unserer sonst zügigen Fahrt. Wir gerieten in einen kurzen Stau, verursacht durch einen tragischen Unfall auf einem Bahnübergang. Einsatzfahrzeuge waren bereits vor Ort, der Anblick des beschädigten Zuges und des stark demolierten Autos , war das einzige des ganzen Tages, was nicht so schön war. Egal wie das Wetter auch war, beim Abendessen waren sich alle Teilnehmer einig, die Route, die Christian für uns erwählte, ist eine wunderschöne, anspruchsvolle Strecke und zeigt uns Bayern auf seine eigene reizvolle Art. Also beschlossen wir schon nach dem ersten Tag, ohne zu wissen, was uns am nächsten Tag noch erwartet (Wolfgang und Alice zeigten sich für den 2. Tag, der Route durch Österreich verantwortlich), dass wir die Ausfahrt sicher irgendwann wiederholen möchten. Am Sonntag nachdem wir gemeinsam das Frühstück eingenommen und im Gasthof auscheckten, trafen wir uns wieder am Parkplatz zur Routenbesprechung für den zweiten Teil der Ausfahrt. Das Wetter zeigte sich von der etwas besseren Seite, die Wolken lichteten sich, so dass wir uns auf den Weg machten zur Rossfeldhöhenringstraße (wie erwähnt hatten wir diesen Teil der Ausfahrt am Vortag ausgelassen). Bei der Rossfeldhöhenringstraße gilt es einige Höhenmeter zu überwinden, der XJ-Family machte dies nichts aus, sie trotzten den teils steilen Passagen und wurden oben, nachdem wir das letzte kurze Stück zu Fuß absolvierten, beim Gipfelkreuz angekommen mit einem wunderbaren Ausblick über Bayern und nach Österreich belohnt. Wir sammelten uns noch zum Gruppenfoto bevor wir wieder zurück gingen. Zurück bei den Fahrzeugen, welche am Parkplatz auf uns warteten, stellten wir fest, dass ausgerechnet der jüngste XJ vom Team Fischer etwas Kühlflüssigkeit verlor, nach kurzer Besichtigung und Besprechung der Situation ging unsere Fahrt weiter bergab Richtung Salzburg. Beim Tankstopp in Elsbethen erfuhren wir von Wolfgang dass sein Daimler ein Getriebeproblem hat, was war los? Zuerst der etwas undichte XJ von Herwig, jetzt das Getriebe von Wolfgang´s Daimler – Christophorus schläfst du? Oder versperrt dir Petrus die Sicht, indem er dich mit der Sonne die er uns scheinbar geschickt hat blendet? Aber egal, wir ließen uns nicht unterkriegen und fuhren mit der mittels Benzin und anderen Flüssigkeiten gestärkten XJ-Flotte über wunderschöne Straßen durch Wald und über Berg an Felsen vorbei , durch Faistenau weiter über eine steile Wald-Berg-Straße mit engen Passagen nach Fuschl zu unserem nächsten Etappenziel dem Schloss Fuschl. Die XJ-Familie wurde vor dem Schloss aufgestellt und selbstverständlich fotografiert (sogar von anderen Gästen des Schlosses – welche Ehre!). Danach genossen wir die Kaffeepause im tollen Schloss-Ambiente auf der Terrasse mit Blick auf den Fuschlsee. Gestärkt starteten wir vor der Weiterfahrt noch zur Führung durch den privaten Wagenpark des Schlosses. Aufgestellt in einem klimatisiertem Raum, konnten wir neben diversen Kutschen drei Porsche bestaunen, einem Prototyp, genauer dem Original-Berlin-Rom-Rennwagen, einen 901er und einen 356er. Das Schloss Fuschl lohnt sich sicher für einen längeren Aufenthalt (mit dicker Brieftasche), wir jedoch setzten unsere Fahrt bei strahlendem Sonnenschein fort und fuhren weiter durch das traumhafte Salzkammergut weiter nach Bad Goisern zum Predigstuhl. Am Vortag hatten wir schon Christian für die Wahl der Strecke gelobt, jedoch auch Wolfgang & Alice hatten für diesen Tag anspruchsvolle Strecken parat, die Fahrt zum Gasthof Predigstuhl über die Panoramastraße ist beeindruckend, steil, eng, kurvig – das richtige für uns und unsere Kätzchen. Mit Verspätung (Warum Verspätung? Nein, keine Fehlplanung, sondern wegen Fahrt zur Rossfeldhöhenringstraße! Alles klar?) trafen wir dann zum Mittagessen im Gasthof Predigstuhl ein, abermals labten wir uns mit hervorragendem Essen und genossen ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf Hallstädtersee der Bergwelt rund um Bad Goisern und dem schneebedeckten Dachstein. Wolfgang nutzte die Zeit nicht nur um sich selbst zu stärken, sondern versuchte auch das Getriebe seines Daimler XJ 81 zu reparieren – ob es funktioniert wird sich herausstellen. Da die Zeit schon etwas fortgeschritten war, verabschiedete sich vor der Fahrt zur letzten Etappe nach Gmunden das Team Fischer mit ihrem X 308 und trat die Heimreise an. Auch Team Müller entschied sich für die Heimfahrt. Bevor diese jedoch losfahren konnten, bedarf es noch einer Diagnose, denn ihr XJC stand mit der linken Vorderpfote im Nassen. Nein, nicht die große Dogge die wir im Gasthof sahen hat hier ihre Spuren hinterlassen, sondern eindeutig Kühlflüssigkeit vom Ausgleichsbehälter, hatte sich den Weg über die Vorderpfote auf die Straße gebahnt. Also das übliche Prozedere – Motorhaube auf, beratschlagende Köpfe über den offenen Motorraum, emsige Hände öffnen den Kühlerbehälter und – upps – der Kühlerdeckel verabschiedete sich und spielte Verstecken, nach kurzer Suche mit Einsatz aller möglichen Hilfsmittel wie Taschenlampe, Zange und Körpereinsatz wurde der Deckel von Wolfgang entdeckt, geborgen und wieder fest aufgesetzt. Team Müller konnte nun die Heimreise antreten. Das Team Schwarz mit ihrem Jaguar XJ 4,2 (Serie III) entschloss sich auch den Weg nach Hause anzutreten, begleitete uns jedoch noch ein kurzes Stück der geplanten Strecke nach Gmunden zum Endziel und verabschiedete sich winkend während der Fahrt. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die verbliebenen drei, Christian und Mama Hobrücker, Karl und Claudia Schwoiser, Wolfgang und Alice Schöbel (mit Raphael) zum Seegasthof Steinmaurer in Gmunden um beim Abschlusstrunk den Tag Revue passieren zu lassen. Christian und Mama Hobrücker verabschiedeten sich dann ebenfalls, sodass nur mehr zwei Teams übrigblieben. Die „Reparatur“ während des Mittagessens von Wolfgang bezüglich dem Getriebe dürfte funktioniert haben, der Daimler schaltet wieder brav - Problem gelöst. Somit stand der doch langen Heimreise nach Wien nichts mehr im Weg, und die zwei Daimler-Teams traten die endgültige Heimreise, nun aber über die Autobahn, spät aber doch an. Abschließend ist zu sagen – die erste JDOST-Zwei-Länder-Ausfahrt war trotz dem Faktor Wetter, was niemand beeinflussen kann, ein voller Erfolg. Die Streckenwahl beider Teams (Christian H. und Wolfgang/Alice) war hervorragend, vielen Dank! Mit netten Menschen die Zeit verbringen und mit tollen Fahrzeugen nebenbei noch durch wunderschöne Gegenden fahren, was gibt es da noch mehr zu sagen, als > Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt mit dem JDOST! Eure Claudia Hier noch ein paar Bilder/Eindrücke der 1.JDOST Zwei Länderausfahrt 2009 Zum Vergrössern einfach auf die Bilder klicken! --------------------------------------------------------------------------------------------------------- 2 Ausfahrt des JDOST am 21.06.2009
Am So. den 21. Juni 2009 zwischen 8:30 – 9:00 trafen sich zahlreiche Mitglieder und Freunde der JDOST Gemeinde am Parkplatz des Firmengeländes von General Motors im Nordosten von Wien: · Wolfgang & Alice mit Raphael-Wolfgang, Daimler Double Six 6.0 (XJ81) · Karl & Claudia, Daimler 2.8 S1 · Gerhard & Claudia, XK150 FHC · Christian & Isabella, 420G · Siegbert & Denise mit Pascal & Dominique, XJ6 S2 · Christian Hobrücker, Pininfarina Spider · Herwig & Elisabeth Fischer, Mk II 3.8 · Gerald & Maria Köck, XJ6, S2 · Hans & Andrea Köck, XJ 12 6.0 (XJ81) · Werner & Regina Lhotzky, XJS-R, Die 1. Etappe führte uns durch den Nationalpark Donau-Auen vorbei an den Marchelder Schlössern bis zu der barocken Erlebniswelt im prachtvollen Schloss Hof, wo wir eine tolle Führung durch die Beletage des Schlosses erhielten. Diese ermöglicht uns faszinierende Einblicke in die Lebenswelt der einstigen Besitzer Prinz Eugen und Kaiserin Maria Theresia. Vor diesem wunderschönen Ambiente (Schloss und den Jaguaren) wurden wir kulinarisch verwöhnt um uns gestärkt auf die Weiterreise zu begeben. Wir verließen die barocke Traumwelt und begaben uns zur 2. Etappe, in die Storchenstadt Marchegg. Am Eingang erwartete uns ein freierwilliger Mitarbeiter des WWF, der uns darüber aufklärte, dass Störche nicht nur die Babys bringen, sonder auch ein interessantes aber auch gefährliches Leben führen. Danach gab’s noch Kaffee und Kuchen im Schloss Marchegg, wo gerade das Storchenfest gefeiert wurde. Die 3. Etappe führte uns über die Bernsteinstraße (B49) zur Erdölstraße (B48), wo wir auf das größte Erdölfeld Mitteleuropas stießen (Matzen Ölfeld). Pferdeköpfe die das „schwarze Gold“ an die Oberfläche befördern prägen das Landschaftsbild. Die Suche nach einer Tankstelle gestaltete sich trotzdem als nicht ganz einfach. Wir durchfahren u.a. den Matzner Wald an dessen höchsten Punkt wir eine tolle Fernsicht über die weite Ebene des Marchfeldes hatten. Wir erreichten Dürnkrut und Jedenspeigen am Ostrand des Weinviertels, wo sich am 26. August 1278 die größte Ritterschlacht Europas zugetragen hat. Die Weinviertler Kellergassen mit ihren Presshäusern sind allgegenwärtig, wir bewegten uns bereits auf der Weinstraße durch die Welt des Weines. Im Schloss Prinzendorf, trafen wir auf die Ehefrau des Aktionskünstlers Hermann Nitsch, die uns einen Einblick in seine Welt erlaubte. In den letzten Jahrzehnten gab es kaum einen österreichischen Künstler, der die Nation mit seinem Schaffen so spaltete wie Nitsch und derart emotional geführte Diskussionen auslöste - dies dürfte ihm auch bei der JDOST - Gemeinde gelungen sein. Unsere 4. und letzte Etappe führte uns weiter auf der Weinstrasse bis nach Herrnbaumgarten zu einem Heurigen der etwas anderen Art, wo uns Friedl Umscheid bereits erwartete, um uns durch sein unterirdisches Reich zu führen. In seinem wunderschönen Eventweinkeller durften wir einige edle Weine verkosten und Friedl erzählte uns vom unterirdischen Weinwandertag für Kurzwanderer, der jährlich am 26. Oktober stattfindet und von rauschenden Festen, wie den „Erdball“ tief unter den Wurzeln der Weinstöcke. Am Ende haben wir alle aus dem Labyrinth herausgefunden und stärkten uns noch mit köstlichen Schmankerln vom tollen Buffet, bevor wir am späteren Abend per individueller Heimreise diese schöne Ausfahrt beschließen. lg Isabella & Christian Zum Vergrössern einfach auf die Bilder klicken! --------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wien-Semmering-Classic Rallye am 13.06.2009
Am Samstag den 13.06.2009 fand die Wien-Semmering-Classic Rallye des YOCA Club Austria zum bereits sechsten Mal statt. Der JDOST war mit 2 Teams Alex S. und Elke S. mit Ihrem Jaguar MK IX Baujahr: 1959 und uns Wolfgang S. u. Alice W. mit unserem Jaguar XJ6-C Baujahr: 1975 kurz entschlossen mit dabei. Start war im Palais Liechtenstein, die erste Etappe führte uns durch die zu dieser Zeit zum Glück noch sehr ruhigen Innenstadt. Es ging weiter über die Höhenstraße und die Sulz im Wienerwald wo wir beim "Stockerwirt" Mittagsrast hielten. Die Nachmittagsetappe führt dann über Heiligenkreuz - Mayerling - Weissenbach - Pottenstein bis am Semmering wo wir zum Galadinner und der Preisverleihung im Schlosshotel Marienhof einkehrten. Wir freuten uns sehr, das Alex u. Elke für den JDOST den 2.Platz in der Epoche "Fahrzeuge 1950-60" und wir den 4.Platz in der Gesamtwertung einfuhren. Es war eine gelungene Veranstaltung weit weg von der Massenabfertigung manch anderer Rallyes bei der wir nächstes Jahr gerne wieder mit dabei sein werden. lg Eure Alice Hier ein paar Bilder von diesem schönen Event! Zum Vergrössern einfach auf die Bilder klicken! ---------------------------------------------------------------------------------------------------------
1 Ausfahrt des JDOST am 17.05.2009
Sonntag, 17.5.2009, 9 Uhr früh: die eben aus dem
Winterexil zurückgekehrten "Jubilados" im jüngsten
E-Type Ableger X 150 (vulgo XK) rollen gemächlich
auf den Parkplatz von McDoof in Schwechat, wo sie
beinahe vom Kulturschock durch teils museale
Großkatzen mit Mark.. am Heck erschlagen werden, sie
fühlen sich als Eindringlinge in die geschlossene
Gesellschaft der Klassikenthusiasten, deren
Altersspanne von 10 Wochen (hallo, Rafi) bis zum
soignierten Mittfünfziger reicht. Fam. Bleyer
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