AUSFAHRTEN 2010

23.01.12

 
 

 

Bericht über die JDOST/JEC - Schlussfahrt v. 10.10.2010

Zusammengefasst von Christian H.

"Wenn Engerln reisen"

"Wenn Engerln reisen", so war es zu hören am Pogusch! Und ja, das ein oder andere Engerl muss wohl dabei gewesen sein. Hatte es sich etwa in Form der eleganten Schwingen am Heckdeckel des neuen Stammtischzugangs Serie I in Farbton "willow green" mit quadratischem 2,8er unserer Tour angeschlossen? Gut möglich, denn auch dieses mal genoss die Gesellschaft auf ihrer kurzweiligen Tour, offen angeführt von der Jaguar E-kone, wieder einmal herrlichstes Cabriowetter!

 Aber greifen wir nicht vor, das Feld der Teilnehmer war neben willow green (oder war es nicht viel mehr green sand?) und roadsterracigem rot noch viel viel bunter. Und so bot sich dem nun schreibenden Spätankömmling zum Start am Sauerhof zunächst ein mehr als mächtiger Rücken. Groß, breit und, das war ein Hammer, sicher 2 1/2 mal so hoch wie der E-Type. Es gab offenbar noch a Engerl auf der Tour, unser potentielles Servicefahrzeug; groß und mächtig, gleichsam schicksalsträchtig würde es dafür sorgen, das kein lahmer Kater auf der Strecke blieb. Selbst ausgesprochen anglophile Katzenfans kamen nicht umhin sich dem Hummer (ist jetzt keine Whiskaswerbung!) zu nähern, gar selbst einmal, zumindest kurz, in die Höhle des Löwen zu steigen. Gab es bleibende Schäden? Nachdem der erste Test
französicher Diven erst vor Kurzem schadlos überstanden ward, konnte auch Übersee keine wirklichen Spuren mehr hinterlassen. Und so ging es los: "Yes we can", nichts könnte uns heute aufhalten! Nichts? Doch, einer der beiden MK II hatte leider schon recht früh Sehnsucht nach dem Hummer. Das nennt man dann wohl transkontinentale Freundschaft, und jegliche Hilfe war in dem Fall sicherlich willkommen! Erhalten blieb aber jener wunderschöne zweite MK II, darkblue, innen wie außen in tollem Zustand. Zwar mit der kleinsten 2,4 Ltr. Maschine ausgerüstet, doch nicht minder flott unterwegs in der gewunden hügeligen Topographie unserer Tour. Gleichsam flott, sicher nicht von jedem erwartet, war der zweite ungewöhnliche Kandidat. Whiskeygefedert!!! Und, zumindest von außen betrachtet, mit räumlicher Großzügigkeit hinsichtlich Beinfreiheit gesegnet, die dem großen Hummer in
keiner Weise nachzustehen scheint. Großzügig auch die Verglasung, dem aufrechten Herrenfahrer stets einen guten Blick über die Karosse mit elegantem Daimlerknick am Heck gewährend. Das solche ein Heck auch anderen nicht verborgen bleiben konnte, bewiesen nicht nur wir Stammtischbrüder, auch wanderndes Volk am Gasthof Furtner bewies Zuneigung zu dem nicht Alltäglichen; Respekt vor dem seltenen kleinen hochprozentigen Briten!

Von weiteren Ausfällen verschont setzte sich die ansonsten weitgehend homogene Karawane, der Chairman wird es wohlwollend wahrgenommen haben, wieder in Bewegung. Nach kurzer, kleiner, aber doch spürbarer Fahrt durch eine quasi Schlucht, stand Mariazell in Aussicht. Ein Ort der Engerl, zumindest der kommerziellen! Ob es sich an den Verkaufsständen nun um willkommene Insignien, Weihwasser, Esotherik oder andere nützliche Dinge des täglichen spirituellen Bedarfs handelte, blieb dem bei strahlendem Sonnenschein Nichtcabriofahrer leider verborgen, doch eine Durchfahrt im Jaguar/Daimler Konvoi ist ganz gewiss auch für den strengen Pilger nicht ein alltäglicher Anblick.
 

Auf gut geschwungenen Serpentinen den heiligen Ort verlassend wird das Licht allmählich weicher, die Farben der Bäume nochmals kräftiger, der Blick entspannter. Herrlich! Ein Band von diversen XJ/Sovereign der Serien I-III, besagter MK II, seine modernen Kinder in Form des S-Types und, neben E-Type Roadster, auch das dazugehörende zeitlose Coupe, folgten ihrem Weg, noch immer offen voran die beiden Organisatoren der diesmaligen Tour, Isabella und Christian. Vielen Dank an dieser Stelle Euch Beiden, eine phantastische Strecke für eine tolle Abschlussfahrt 2010!!!

Der Autor wird sie sicher eine weiteres mal abfahren! Ob er dann noch ein weiteres mal bei bester Stimmung im Dorffest stecken bleibt sei dahingestellt. Jedenfalls muss es exzellent gebratene Wildschweine oder andere Köstlichkeiten gegeben haben. Denn wenn an diesem Sonntag ein Ort, lassen wir für Mariazell einmal außen vor, die umliegenden Massen anziehen konnte, war es ganz sicher Mürzzuschlag/Seeberg. Man wusste zu feiern! Viel mehr jedenfalls als Auto zu fahren, der Jagtross steckte im dörflichen Feststau. Auch dies wurde aber durch Wenden und geduldiges Durchfahren des Ortes mit der nötigen britischen Gelassenheit gemeistert. Wie unser Serviceteam aus Übersee das allerdings gemanagt hatte (mit allen verfügbaren Untersetzungen evtl. den ländlichen Acker frisch gepflügt oder am 2,7 Tonner doch die Flügerl ausgefahren?) bleibt an dieser Stelle ungeklärt.

Pogusch und das Steirereck wurden (ob nun mit oder ohne Flügerl)
jedenfalls erreicht und bildeten den passenden Abschluss für eine tolle Tour! Und ob das Engerl nun auf willow grünen oder etwa sand grünen Schwingen mit dabei war, spielt eigentlich auch keine Rolle. Sicher hat es ihm gefallen, und das nächste mal heißt es ganz bestimmt wieder: Wenn Engerln reisen ;-)


LG  Christian H.

 

Hier ein paar Bilder/Eindrücke der JDOST/JEC-Schlussfahrt 2010

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Ausfahrt des JDOST/JEC  anlässlich 75ig Jahre Mythos " JAGUAR"

Zusammengefasst von Magda u.Hans K.

Am Sonntag den 5. September trafen anläßlich des 75igsten Jahrestages des Mythos „JAGUAR“ 16 „Kätzchen“ ab 8:30 Uhr auf dem großen Parkplatz am Kahlenberg ein. Bei Sonnenschein mit einigen Wolken und angeregtem Erfahrungsaustausch (Restaurierung des  „Autohimmels“, verwendetes Öl, Lackpflege usw.) verging die Zeit bis zum etwas verspätetem Eintreffen des letzten Teilnehmers. Nach einigen Worten von Wolfgang erhoben wir unsere Gläser (Wolfgang hatte Gläser und Sekt mitgebracht) auf diesen besonderen Tag und eine schöne Ausfahrt. Um ca. 11 Uhr fuhren wir los. Die Route führte durch den Wienerwald in Richtung Thermenregion. Nach einem Fotostopp in der Nähe von Eichgraben fuhren wir zu einer Tankstelle bei Alland wo manche Fahrzeuge und auch Teilnehmer eine „Labung“ erhielten. Wir fahren weiter über Baden, durch Bad Vöslau Richtung Harzberg.
Dort angekommen werden einige „Type-E“ zurückgelassen, da nur eine schmale Naturstraße auf den Harzberg führt. Im Restaurant am Harzberg kehrten wir zu einem verspäteten Mittagessen ein und genossen die gute Küche. Viele von uns besuchen nach dem Essen den Aussichtsturm der Jubiläumswarte (21 m) um die schöne Aussicht auch von oben zu genießen. Die meisten Teams verabschiedeten sich am späten Nachmittag am Harzberg. Es  verblieben nur vier Teams für die Rückfahrt auf den Kahlenberg, wo aber nur drei Fahrzeuge ankamen! Bei einem kurzen „Kaffeeplausch“ haben wir diese schöne Ausfahrt ausklingen lassen.

 Wir bedanken uns für die Organisation und freuen uns auf die nächste Ausfahrt mit dem JDOST/JEC!

 Magda u. Hans  (Korecky)

Hier noch ein paar Eindrücke dieser historischen Ausfahrt

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2 Tagesausfahrt des JDOST/JEC am 10.07. - 11.07.2010

unter dem Motto "Gut organisiert - trotzdem chaotisch"

Zusammengefaßt von Martin S.

Ausweichende Gerechtigkeit

Hätten wir nicht so lange über DIESEN Frühling gejammert, dann hätten unsere Autos nicht so viel schwitzen müssen, oder so. Betrachtungen über ein nur auf der Straße britisches Wochenende.

Freilich haben wir auf Schönwetter gehofft, so weit muss die Liebe zu britischem Kulturgut ja auch nicht gehen, dass man sich fidel in den Nieselregen hockt, die zeremoniell eingewachste Barbour-Jacke als Zelt überzieht und die höchste Stufe des Frohlockens erreicht, wenn der Nebel die feinen Autos am Parkplatz unsichtbar macht. Außerdem haselt die Südsteiermark gerne Italien-Vergleiche ab, das hätte uns zu denken geben müssen. Hat es auch, wir hofften also auf milde Wetter-Absolution, auf eine Großwetterlage, die nicht von oben niederprasseln würde – es soll ja trotz ihres Herkunftslandes auch britische Autos geben, die Feuchtigkeit nicht lückenlos lieben, natürlich nur gerüchteweise und in anderen Clubs.

Wir also trafen einander am Freitag Abend in Gamlitz, ebenso mitten in der Hitzewelle wie der Rest Österreichs, gingen in die Hotelzimmer nur, um alle verfügbaren Fenster zu öffnen, und weil die Abkühlung auch Zeit braucht, um so ein Zimmer auszufüllen, warteten wir eben im Gastgarten des Hotels ein paar Stunden, Hauptspeisen und Gläser lang ab, was tadellos gelang.

Man darf sich die Südsteiermark als anmutig gefaltete Gegend vorstellen, die zu Zeiten eiserner Vorhänge fahrlässig vergessen wurde, um seit mehr als 20 Jahren heftig, aber behutsam wiederentdeckt zu werden. Zieht man gedanklich manchen Designer-Winzer-Betonklotz aus der Landschaft ab, dann bleibt das Bild einer bunt gesprenkelten Idylle, nur die Straßen sind so langweilig grau wie sonst auch überall. Da wollten wir für Auflockerung und Verschönerung sorgen und fuhren am Samstag im Konvoi durch die Gegend. Passend zur Topografie sind die Straßen in der Südsteiermark aber keineswegs gerade, sondern sie führen in einander überschneidenden Mäandern durch Weinberge und Wälder, viele Abzweigungen zeigen das Dilemma, dass man meistens nur auf eine Art richtig fahren kann, aber auf viele falsch. Wobei falsch hier relativ ist, immerhin bleibt die Landschaft schön, wohin man sich und das Auto auch wendet, und unsere angepeilten Sehenswürdigkeiten haben wir alle gefunden: Den Sektempfang, den steilsten Weingarten mit der Buschenschank, wo viele Getränke in uns verdampften, die gar nicht so kleine Privatbrauerei Flamberg, deren Besitzer Akademiker ist und den Ausstieg aus zermürbenden Alltagszwängen insofern glaubhaft verkörperte, als er mit kurzer Hose und einem Hut mit der Aufschrift „Hopfenmichl“ vor uns stand und seinen witzigen Vortrag mit allerlei Bier-Kostproben untermalte. Als Kontrast besuchten wir am Abend einen Winzer in Gehweite zum Hotel, dessen Betrieb eher als durchgestylte Weinfabrik erscheinen mag, aber das ist natürlich eine höchst subjektive Kurzbeschreibung. Es gab dann noch das gleiche Problem zu lösen wie am Vortag, jenes der Zimmerkühlung, aber wir waren im freudigen Abwarten am Buschenschanktisch schon wirklich gut in Form. Genauso gut in Form wie wir, aber um Mitternacht noch lange nicht müde war die Hochzeitsgesellschaft, die in unserem Hotel feierte und die Feier über wirklich gut funktionierende Lautsprecher direkt unter so manchem Zimmerfenster ausstrahlte. Wir wissen jetzt, dass die Braut aus Venezuela stammte und ihr Strumpfband um 90,– Euro versteigert wurde, wer mehr Details wissen mag, möge jemanden befragen, der nicht wie ein Bär zu schlafen vermag.

Am Sonntag wurden die Straßen dann doch gerader und weitläufiger, immerhin näherten wir uns wieder Wien, was aber nicht überhastet passieren sollte: Wir sahen also die beiden Kirchen in Straden, speisten im Garten des Schlosses Kapfenstein, besichtigten das Uhudladorf in Heiligenbrunn in Theorie und Praxis und ließen dann zwei Burgen unbesichtigt, weil der Tag viel zu früh zu Ende war.

Von allen Sehenswürdigkeiten und der tollen Gegend haben nur Isabella und Christian als wunderbares Organisationsteam wenig gesehen, weil sie im Hintergrund eifrig uns lückenlos unsere Wege geebnet haben, was perfekt gelang. Gut in Form waren auch die Autos: Kein Hitzeopfer, obwohl die Chancen gut standen, nur winzige Defekte, die ambulant versorgt werden konnten. Der (schon vor dem Wochenende) defekte Starter eines wunderschönen MkII wurde durch Gefälle und anschiebende Helfer überlistet, die amokhupende Hupe eines XJ Serie 3 durch Abziehen des Kabels kaltgestellt, und dass der sichtlich treue Benzinfiltereinsatz eines XJ6 Serie 1 mehrfach durchlöchert werden musste, um Benzin bis zu den Vergasern vorzulassen, kann auch nicht dem Auto angelastet werden. Ganz am Ende des Tages flossen dann noch mehrere Liter Kühlwasser, aber lassen wir das jetzt.

Das Gruppenfoto, übrigens, ist höchst unvollständig, aber der Chef hatte mit unnachgiebiger Geste alle Oldtimer von Fremdmarken außerhalb der Sucher gewunken, und die zugehörigen Mannschaften gleich dazu. Somit sind nur Jaguars zu sehen, nicht aber ein Alfa Spider, ein Mercedes 280 SL, ein Citroën DS oder ein Audi A6. Es kam dann, im Abspann unseres Wochenendes, doch noch zu markenübergreifendem Probesitzen, und so wurde der in diesem Zusammenhang auf höchste Anonymität wert legende Herr Wolfgang S. aus Gerasdorf, Telefon 0676/640-85-11 knapp vor Einbruch der Dunkelheit am Fahrersitz eines Citroën DS fotografiert.

Es war allerdings, wie ihm als mildernder Umstand angerechnet werden kann, schon nach dem offiziellen Ende unseres äußerst gelungenen Wochenendes.

lg Martin S.

Hier noch ein paar Eindrücke der JDOST/JEC 2-Tagesausfahrt

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1 Saisonausfahrt des JDOST am 25.04.2010

unter dem Motto "Ab ins Weinviertel"

 Zusammengefaßt von Maria und Heinz Winkler

Mit unserem „neuen Alten“, Jaguar XJ  3,4  wurden wir beim JDOST herzlich aufgenommen und zur ersten gemeinsamen Ausfahrt 2010, organisiert von Fam. Schwoiser, eingeladen. Treffpunkt war der Mc. Donald´s Parkplatz Korneuburg. Nach einer kurzen Routenbesprechung bekamen wir eine perfekte Routenbeschreibung. Um ca. 10:00 starteten 8 Jags und ein Daimler. Bei prächtigem Wetter fuhren wir über idyllische Nebenstraßen zum Automobilmuseum Koller am Heldenberg. In einer 1-stündigen Führung wurden uns automobile Träume vorgestellt und  - möglicherweise -  Wünsche geweckt. Im Landgasthaus Naderer am Maissauer Berg genossen wir ein leckeres Mittagessen im Sonnenschein mit Ausblick ins Schmidatal. Verstärkt durch einen roten  E-Type ging es weiter über Burg Schleinitz und Eggenburg nach Retz. Wir stellten unsere Autos direkt vor dem alten Rathaus auf dem Hauptplatz auf und besichtigten den Retzer Erlebniskeller. ( Weinkost ). Nächste Station war die historisch frisch renovierte Retzer Windmühle. ( Führung und Weinkost ). Den Abschluß bildete das gemeinsame Abendessen in Guntersdorf, dem neuen Heimatdorf des Orga-Teams, bei dem wir uns für die perfekte Organisation  und gelungene Routenführung bedanken. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausfahrt.

lg Maria u. Heinz

Hier noch ein paar Eindrücke der 1 JDOST-Saisonausfahrt

 
 

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