Die Anfahrt am Freitag war durch einen Unfall auf dem Wechsel im Baustellenbereich für manche eine Geduldsprobe, doch kamen alle heil und zeitgerecht auf Schloss Kapfenstein an. Die Begrüßung und Vorschau auf Samstag vor dem Essen gehören zu jeder Exkursion dazu und wurden herzlich akklamiert. Das Essen im Jägerstüberl war fulminant und die Weine passten hervorragend dazu, die Stimmung war dementsprechend. Die Bedienung im Schloss war überall äußerst freundlich und professionell, eine perfekte Kombination.
Die Fahrt am Samstag, bei strahlendem Wetter und nach einem reichlichen Frühstück vom Buffet führte über kleine und für alle gut zu fahrende Straßen zum Museum „Nostalgie auf Rädern“, bei dem es aber weit mehr als nur Fahrzeuge aller Art zu sehen gab, auch Radioapparate (wirklich noch „Apparate“), Fernsehgeräte, Plattenspieler, Werkzeuge, Werbematerial für die unterschiedlichsten Produkte ließ die 50er bis 80er Jahre in Erinnerung auferstehen.
Weiter ging es nach Mureck zur Schiffsmühle und dem Mühlenhof, wo zuerst Hunger und Durst auf angenehme Weise gestillt wurden und dann eine Besichtigung der Mühle mit dem letztlich vergeblichen Versuch, sie in Betrieb zu nehmen verbunden wurde.
Weiter, eigentlich zurück, ging es verkompliziert (ich finde kein schöneres Wort) durch eine Baustellensperre (Sabotage der Neuwagenlobby?), über ein Stückchen Burgenland zum Schloss Kapfenstein. Verschiedene Versuche, noch am Samstag zu tanken, führten zu Fahrten, deren Grundriss einem Brezel glich, aber zu guter Letzt kamen alle „Tanker“ voll (die Tanks waren voll, nicht die Fahrer!) und wohlbehalten ins Quartier.
Der Tag wurde besprochen, alle zeigten durch lebhaften Beifall Ihre Zufriedenheit mit Strecke und Sehenswürdigkeiten, und so wurde auch die Schreckensmeldung: Abfahrt am Sonntag um 0800 gefasst aufgenommen und hat niemanden Appetit oder Laune verdorben.
Die Abfahrt am Sonntag erfolgte nach einem konzentriert (um den ehrgeizigen Terminplan einzuhalten) eingenommenen Frühstück pünktlich und führte über wunderbar ausgewählte Straßen und Sträßchen zum Schwarzenegger Museum in Thal. Eine wirkliche, positive, Überraschung, auch wegen des fulminanten Einführungsvortrags des Klassenkameraden des „Terminators“ der einem die Situation der 50er und 60er Jahre deutlich und lebhaft vor Augen führte.
Weiter ging es über die landschaftlich schöne und schon eher bergige als hügelige Landschaft des Jogellandes (Erinnerungen an Qualtinger und den Bundesbahnblues wurden wach) zum Hotel Retter. Der einzige, glücklicherweise nur kleine Wermutstropfen war das kochende Kühlwasser des MKII von Nicole und Werner. Das Hotel hat eine wirklich bemerkenswerte Familiengeschichte vom eher Kleinbauern zum Resort mit Biolandwirtschaft und Busbetrieb mit über 60 Bussen! Essen mit hohem Anspruch und ebensolches zum Trinken rundeten, wie die anschließende Führung durch die Bio-Welt die Exkursion auf beste Weise ab.
Als Fazit kann man aus allen Gesprächen der Teilnehmer ziehen, dass es eine wahre Freude ist, dass es solche Exkursionen gibt, daher ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren!








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